Tanja Rauschtenberger / Adele-Weidtman-Str.36 / 52072 Aachen
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rauschtenberger@tara-kultur.de /
Hallo Bert, vielen Dank für den sehr informativen Besichtigungstermin.
Für die Kunst-Tour 2008 am 24. und 25. Mai, 11 -18 Uhr möchte ich die
Performance FISCHORGIEN mit dem Jazzmusiker Dietrich Rauschtenberger
(Percussion und Saxofon) und mir bestätigen.
Ort: De Timmerfabriek
Im Programm festgelegte Zeiten: 12, 15 und 17 Uhr.
Dazwischen werden wir mit spontanen Aktionen auf Reaktionen des
Publikums und auf aktuell sich ergebende Situationen eingehen.
Der Inhalt unserer Performance ist eine Text-Musik-Collage mit dem Titel
FISCHORGIEN.
Darin setzen wir uns künstlerisch auseinander mit dem aktuellen Thema
der schwindenden Fisch-Ressourcen der Weltmeere und den Konsequenzen,
die sich daraus für die Weltbevölkerung ergeben. Das Thema steht in
engem Zusammenhang mit meinen Arbeiten der letzten drei Jahre, die sich
mit dem Meer und seinen Bewohnern beschäftigen.
Es geht uns nicht darum, enzyklopädisches Wissen zu vermitteln - das
sich sowieso jeder aus dem Internet besorgen kann - sondern mit Hilfe
der paradoxen Intervention auf das drängende Problem der Überfischung
hinzuweisen. Dazu heben wir nicht den "pädagogischen Zeigefinger" auf.
Unsere künstlerischen Mittel sind die Verfremdung im Sinne der
dadaistischen Tradition.
Bei unserer Performance werden wir unsere Stimmen, verschiedene
Percussion-Instrumente und Sopransaxofon benutzen.
Kurz-Vita: Dietrich Rauschtenberger - Schlagzeug, Percussion, Saxofon, Autor Als Schlagzeuger spielte Rauschtenberger seit den sechziger Jahren Jazz und Improvisierte Musik und war mit Peter Brötzmann und Peter Kowald einer der ersten, die in Europa Free Jazz gespielt haben. Seitdem ist er mit den meisten deutschen und vielen internationalen Vertretern der improvisierten Musik aufgetreten. Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas, in die USA, nach Russland, nach Sibirien und Zentralasien. Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer und leitete Musikimprovisations-Gruppen. Sein besonderes Interesse gilt Projekten, in denen Musik mit anderen Kunstformen verbindet: Literatur, Theater und Tanz. Er veröffentlichte Musik und Prosatexte und präsentierte eigene Texte mit Musik. Ende der achtziger Jahre war er Redaktionsleiter des Münsteraner Magazins "Jazzthetik". Er war Musiker und Darsteller bei Theater-Inszenierungen, zuletzt 2005 auf Deutschland-Tournee mit dem Theater-Stück "Wohin Gen -1000 Fragen", das von der "Aktion Mensch" in Berlin unter der Regie von Fred Bernd produziert wurde. Seit 2003 spielt er sein Solo-Theaterstück "Die Kunst ein Schlagzeug aufzubauen", in dem er sich kritisch-satirisch mit seinem Leben als Musiker auseinandersetzt. 2006 veröffentlichte er das Hörspiel "Wie wir den Free Jazz erfunden haben". Er ist Redaktionsmitglied des vielbeachteten Wuppertaler Jazzbuchs "Sounds like Whoopataal" (Hg. E. Dieter Fränzel / JazzAGe Wuppertal, Essen 2006).
Kurz-Vita: Jürgen Wiersch Jahrgang 1958, lebt in Dortmund, schnuppert und genießt seit 1979 Bühnenluft als Live-Poet und Schauspieler. Der Name Wiersch ist ein Markenzeichen für innovative Literatur und Theater-Projekte. Er hat Gedichtbände, Theater- und Hörstücke veröffentlicht, Beiträge für den Rundfunk verfasst, seine Arbeiten sind in Zeitschriften und Anthologien erschienen. Als Schriftsteller ist er mehrfach ausgezeichnet worden und einer der Pioniere des Slam-Poetry in Deutschland. Wiersch schreibt für Auge, Ohr, Verstand und Bauch. Seine Lyrik ist Live-Poesie, Spiel mit der Sprache und verblüffende Aktion in einem, sie ist effektreich, emotionsgeladen, vertrackt satirisch bis kabarettistisch. Er liebt den freien Vortrag und den Kontakt mit dem Publikum. Kein Ort schreckt ihn, weder Stadion, Paternoster noch Folterkammer. Ob solo, in Performance- und Theater-Gruppen mit Rockband, Klezmerband, Blaskapelle, Kammerorchester und Solo-Musikern - Wiersch ist und bleibt ein Erreger von Poesie - sowohl auf der Bühne als auch in Workshops. „Ein wahrer Ohrenschmaus, ein Hochgenuss für Liebhaber von Sprachspielereien.“ (WAZ). „Ein lyrischer Rock’n’Roller.“ (WDR)
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Herzliche Grüße.
Tanja Rauschtenberger
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Dietrich Rauschtenberger
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